Der Bauleiter

"Die Quelle" Blog

23. Dezember 2009 Milt Rodriguez www.therebuilders.org

Transformation ist das am meisten missverstandene Thema der gesamten Schrift. Heutzutage wird dieser Begriff jedenfalls von den meisten Gläubigen missverstanden und deswegen sucht man in unseren Kreisen auch oft vergeblich nach spiritueller Reife. Ausschließlich die Art, wie wir Transformation definieren bestimmt darüber, wie wir unser "christliches" Leben leben.

Das Problem bei den meisten Christen heute ist ihr verdrehtes Verständnis von Transformation. Wir sind uns zunächst schnell einig, dass Gott uns in ein Abbild seiner selbst umwandeln möchte. Das Problem taucht auf bei der Frage des wie. Wie verändert Gott uns? Oder: Verändert er uns überhaupt?

Instandsetzung des Alten Menschen

Bei der heute gängigsten Vorstellung von Transformation betreibt Gott so eine Art Renovierungs- und Sanierungsunternehmen. Wir sind das Haus und er der Bauleiter. Unser Haus befindet sich in einem furchtbaren Zustand. Man könnte fast sagen baufällig. Vom Tage unserer Errettung an beginnt Gott mit den Renovierungsarbeiten. Um uns aufzubauen.

Wir sind seine Mitarbeiter bei diesem Projekt. Das bedeutet also, dass wir ihm helfen müssen, damit das Haus fertig wird. Er macht uns auf Probleme aufmerksam und erwartet von uns, dass wir dann etwas dagegen unternehmen. Du hast beispielsweise ein undichtes Rohr in deinen Badezimmer: also hier ist der Kitt und eine Rohrzange; bring das in Ordnung!

Gott ist derjenige, der uns verändert. Aber er braucht dazu unsere Mitarbeit, damit die Dinge sich tatsächlich verbessern. Wie ein Schreinermeister, der durch unser Haus geht, jede Ecke und jeden Winkel inspiziert und uns sagt, wie wir die Dinge instand setzen können. Wir sagen uns immer wieder, das sei keine Selbsthilfe, sondern "Gotthilfe", aber was geht hier in Wirklichkeit vor?

Ich gebe euch mal ein praktisches Beispiel, damit es klarer wird. Sagen wir mal, ich habe ein Problem mit Zorn. Ich werden schnell ärgerlich, verliere die Beherrschung und sage dann Dinge, die andere Leute verletzen. Also, das erste, was mir klar werden muss, ist dass ich dieses Problem habe. Gott muss mich darauf hinweisen, dass da ein tropfender Wasserhahn ist. Er wird meine Frau, meine Freunde, meinen Chef gebrauchen oder direkt zu mir sprechen um mir zu sagen, dass ich Hilfe brauche.

Dann sollte ich möglicherweise noch ein Buch über Anger Management lesen und wie man seine Zunge im Zaum hält. Jedes mal wenn ich daraufhin ärgerlich werde, zähle ich bis Zehn und "komme" so "runter". Ich muss mich demütigen, Gott um Vergebung bitten und ihm dann gehorchen. Eines Problem hierbei ist, dass ich mir jedes Mal, wenn ich ärgerlich werde, schuldig, abgeurteilt und abgelehnt vorkomme, weil ich Gott wieder nicht gerecht geworden bin.

Jedes Jahr gibt es Konferenzen, Versammlungen, Workshops und Seminare die uns lehren, bessere Menschen zu werden. Die Christen haben ihre eigenen Programme: Wie werde ich besser als: Vater, Ehemann, Mutter, Ehefrau, Geschäftsmann, Fürbitter, Seelsorger, Pastor, etc. Diese liste nimmt scheinbar kein Ende. Jeden Sonntag hört man Predigten über die sieben Schritte, ein guter Christ zu werden.

Das Problem ist, niemand sagt dir, wie man diesen Gott, der in uns lebt berührt. Deine Transformation hängt nicht von dir ab! Sie hängt von dem Leben Gottes in dir ab. Es ist natürlich wahr, dass wir kooperieren und uns dem Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben hingeben müssen. Aber Gott will aus uns keine Gutmenschen machen. Er will nicht den alten Menschen "sanieren". Er hat den alten Menschen am Kreuz gekreuzigt! Du bist gestorben und nun ist dein einziges Leben das, welches in Christus verborgen ist. (siehe Kol. 3:3; Röm. 6; Gal. 2:20).

Wir müssen uns zunächst einmal folgendes fragen: Was ist Gottes Ziel bei unserer Transformation in sein Abbild? Warum hat er Sehnsucht, das zu tun? Was ist seine Absicht bei all dem? Ohne seine Absicht und Sein Ziel zu verstehen, werden wir den "Prozess" der Transformation nie vollständig begreifen. Verändert Gott uns wirklich? Wenn ja, wie verändert er uns? Und welche Rolle spielen wir selbst bei dieser Transformation? Unsere Gemeinschaft mit ihm innerhalb unseres inneren Tempels ist ein sehr wichtiger Schlüssel zu dieser Transformation.

Auszug, mit der Erlaubnis von Milt Rodriguez, aus seinem Buch, "The Temple Within." Weitere Artikel, Newsletter, Bücher und Audio mp3s sind auf folgender Website zu finden: www.therebuilders.org


Wie findet innere Transformation statt?

Was für Einblicke hast Du zu diesem Thema? Was ist Gottes Bestimmung für uns? Wie verändert er uns von innen nach aussen?

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